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Mittwoch, 18. März 2009

Two-thirds of energy wasted by antiquated UK system




Britain's homes and workplaces would become mini-power stations generating huge amounts of electricity and making the UK the leading nation in the fight against climate change, if the vision laid out in a new report becomes reality.

The current, outdated electricity system is so inefficient that two-thirds of the energy in the fuel is wasted before it gets used at homes and workplaces, according to the report released today by Greenpeace.

The huge loss of energy, enough to heat all the buildings and all the water in the UK, occurs because the large power stations far from our cities that make our electricity discard an enormous amount of heat through chimneys, while more power is lost transporting the energy long distances through power lines.

The report, Decentralising Power: An Energy Revolution For The 21st Century, argues that a reform of the electricity system is urgently needed to end this environmentally destructive wastage - the power sector is the single greatest contributor to carbon dioxide emissions. The solution is to generate electricity close to where it is needed, or 'decentralise' it.

A decentralised energy system would see everyday buildings playing host to devices such as solar panels, small wind turbines and combined heat and power boilers, which generate electricity as well as providing heat and hot water. The electricity created would be used directly by the house or workplace, and the surplus would be fed into a local network. This electricity would then be locally distributed, avoiding the significant loss that occurs when electricity is transported long distances.

The combined contribution of these devices could be enormous. For example, if half the houses in the UK had combined heat and power boilers, this would generate as much electricity as current nuclear power plants. It would also save householders on average £50 a year.

Solar thermal cooling system


Solar-Vakuum-Röhre mit rückseitigem Reflektor

Der Absorptionseffekt im Flachkollektor und im Röhrenkollektor ist grundsätzlich identisch. Deutliche Unterschiede bestehen bei der Wärmedämmung. Beim Röhrenkollektor ist der Absorber ähnlich wie bei einer Thermoskanne in eine evakuierte Glasröhre eingebaut. Das Vakuum besitzt gute Wärmedämmeigenschaften, die Wärmeverluste sind daher vor allem in den Temperaturbereichen, die zur Gebäudeerwärmung oder Klimatisierung benötigt werden, geringer als bei Flachkollektoren. Bei Vakuum-Röhrenkollektoren unterscheidet man zwischen den Bauformen mit direkter Durchströmung und der Heat-Pipe-Technik. Beide Varianten können mit innen oder außen liegenden Reflektorflächen zur Erhöhung der Energieausbeute ausgestattet sein (CPC-Kollektoren).



Heizen und kühlen durch das "EnergyManagementSystem" von Immosolar

Rund um die Elemente Wasser und Sonnenlicht haben die Immosolar-Ingenieure mit dem EnergyManagementSystem eine zentrale Regel- und Steuereinheit als Schnittstelle zwischen Sonnenkollektoren, Wärmepumpe und Speicher für eine bestmögliche Verteilung der verfügbaren Energie entwickelt.


Solarertrag und Speicherung

Die vom Kollektor aufgenommene Energie wird mittels Umlaufpumpe (Solarladeeinheit) in das EnergyManagementSystem eingespeist und verwaltet. Wobei die Energie zur Brauchwassererwärmung in die erste Ebene des Pufferspeichers (Kurzzeitspeicher) geführt und abgegeben wird. Der Rücklauf aus der ersten Ebene wird in die zweite Ebene (Heizungspuffer) geführt, wobei durch die weitere Abladung die Temperatur vom Solar-Vorlauf nochmals gesenkt wird. Die verbleibende Restenergie wird dann noch in die dritte Ebene, den Solespeicher (Langzeitspeicher), eingelagert. Durch diese stufenweise Abladung verschiedener Temperaturebenen ist gewährleistet, dass die Rücklauftemperatur zum Kollektor sehr niedrig ist und somit ein großer Teil des solaren Ertrages im System verbleibt.

Wärmepumpe für sonnenarme Zeiten

In sonnenarmen Zeiten wird der fehlende Energiebedarf über eine Wärmepumpe gedeckt. Die Wärmepumpe wird gespeist aus dem im Erdreich gelagerten Solarüberschuss. Sie nutzt den Erdspeicher als Absorber und entzieht ihm die notwendige Energie. Die dabei erzeugte Wärme wird in das System für Brauchwassererwärmung und Heizbetrieb eingespeist.

Heizenergie zu zwei Drittel solar

Die Beheizung des Objektes erfolgt schließlich über eine Außentemperatur-gesteuerte Niedertemperatur-Flächenheizung (Fußboden- und/oder Wandheizung).

Mit diesem System soll es laut Immosolar gelingen, zwei Drittel des benötigten Wärmebedarfs solar abzudecken. Dabei spielt die modifizierte Funktionsweise der Wärmepumpe eine große Rolle.

außerdem: Kühlung

In einem Kältespeicher wird Kälteenergie, die beim Betrieb der Wärmepumpe erzeugt wird, zwischengelagert und bei Anforderung über die Raumregelung an Fußboden oder Wandheizung abgegeben. Diese Kühlfunktion kann nur zur Raumtemperierung herangezogen werden.



Solar-Vakuum-Röhren-Kollektoren:






Solar-Vakuum-Röhren-Kollektoren



Vakuumröhren sind in modernen Thermosflaschen. Man kann heißen Kaffee einfüllen und er bleibt während langer Zeit im Winter wegen der vollkommenen Isolierung eines Vakuums heiß. Einziger Verlustpunkt dabei ist der Verschluss, durch die Vakuumkanne selbst geht keine Wärme verloren.

Das gleiche Prinzip wird angewendet um die Wärme in den Kollektoren einzubehalten.

Flachkollektoren besitzen eine „Isolation“ aus Luft welche erhebliche mengen Wärme wieder durch das Glas nach aussen abgibt. Besonders in kalten Jahreszeiten und bei geringer Sonneneinstrahlung, also kleiner Hitzeeinwirkung, muss dabei auch die Isolation miterwärmt werden und dabei gibt diese auch ungewollt immer noch Wärme ab.

Beim Vakuum-Röhrenkollektor ist dies nicht so. Direkt wird das Medium erwärmt und das Vakuum als Isolation muss nicht erwärmt werden und gibt keine Wärme ab.

Ab ungefähr 40 Grad Celsius Temperaturunterschied zwischen Kollektor und Aussentemperatur (Umgebungsluft) ist der Punkt erreicht, an dem die Flachkollektoren nur noch einen Wirkungsrad von rund 50% besitzen. Vakuum-Röhren-Kollektoren sind dabei noch rund 50% besser als besagte Flach-Kollektroen (bringen also 75% der Wärmeleistung).

Von 20 bis 50 Grad Celsius benötigen die Vakuum-Röhren-Kollektoren erheblich weniger Sonneneinstrahlung um die selbe Leistung zu erbringen wie ein Flach-Kollektor unter 100% Sonneneinstrahlung.

An warmen, sonnigen Tagen ist die Leistung des Vakuum-Röhren-Kollektors der des flachen Kollektors gleich. Aber sie übertrifft in zunehmendem Maße den Flach-Kollektor wenn die Außentemperatur an Leistung abnimmt oder das Lichtniveau sich durch Bewölkung verringert. (sonnenpower.ch)
http://www.sonnenpower.ch/information/vergleiche/index.html

Beim Vakuumröhrenkollektor ist der Absorber in eine evakuierte Glasröhre eingebaut. Durch die stabile Röhrenform können niedrigere Druckverhältnisse und damit geringere Wärme-Verluste als beim Vakuumflachkollektor erreicht werden. Bei Röhrenkollektoren gibt es zwei unterschiedliche Bauarten.


Pictet has inaugurated the largest solar thermal cooling system in Switzerland, and one of the largest in Europe, located on the roof of its headquarters in Geneva.

All actors in the system, on an individual, corporate or political level, have an impact on our world and on its climate. At Pictet, we believe that diminishing CO2 emissions is one of the most important conditions to being a responsible citizen today.

The management and improvement of our direct environmental impact is a critical part of the Bank’s in-house operations and why its new premises in Geneva have been optimized in terms of environmental, working and social conditions. We have taken specific measures to save energy and water, and financial incentives exist to encourage employees to use public transport whenever possible. From a purely economic point of view this sustainable stance also seems the most logical, as the more efficient our operations, the less costly adaptation will be when non renewable resource prices have soared sky high. Without even taking into account the probable taxes on CO2 emmissions which could have a great impact in the future.

This strong commitment to CO2 reduction, is precisely why today we can announce the largest Solar Thermal Cooling System in Switzerland, and one of the top 5 in Europe. Fully operational since June, this system differs from a photovoltaic installation as it is designed to cool or heat rather than create raw electricity. Our philosophy drove us to choose this system over the photovoltaic as our goal is really to reduce our total emissions, and this solution was more efficient in the present scenario.

At Pictet, we wished to install a system which could be used year long, even throughout the seasons which offer less direct sunshine. Six-hundred square meters of the Pictet building’s roof is covered with 364 solar panlels, which offer the possibility to work in both heating and cooling mode. “Heating mode” will help us diminishe use of fossil fuels, equivalent to 25’000 litres of fuel oil a year, approximately 80 tonnes of CO2 a year. This means that we should save over 2000 tonnes in 30 years. Moreover, in cooling mode, we are now able to cool 4000 square meters worth of office space during the warm summer months. It is clear however, that while solar power does a lot to minimize emissions, it does not suffice on it’s own. This technology must be used in conjunction with other methods of reduction, such as video-conferences to limit heavy travelling, as part of a comprehensive reduction plan.

The transition to a low-carbon economy will require, among other things, improvements in the tools that companies use to analyse their own carbon footprint and in the way they subsequently deal with it. This solar thermal cooling facility is one of our steps towards this change.

http://www.no-oil.eu/ts.html

Solare Klimatisierung / Solar Cooling

Grösste Solarkühlungs-Anlage der Schweiz

Es ist möglich Solarenergie zur Kühlung von Geräten oder Gebäuden zu nutzen. Diese wird hauptsächlich an den heißen Tageszeiten genutzt. Solarkühlung ist energiesparend und reduziert somit auch die Energiekosten. Bei der solaren Kühlung können je nach Anwendung verschiedene Verfahren eingesetzt werden. Kühlschränke werden nach dem Prinzip der Wärmepumpe betrieben.
Gebäude werden durch Absorbtion gekühlt. Hierbei wird der warmen Raumluft das Wasser entzogen. Dieses Wasser verdunstet und es entsteht eine Verdunstungskälte.
In den Entwicklungsländern steigt die Nachfrage nach solarer Kühlung immer mehr an. Hier werden Kühlschränke die mit Solarenergie betrieben werden genutzt. Diese werden zur Lebensmittelkühlung und zur Medikamentenkühlung benötigt. Die solare Wärme kann mit Hilfe eines Absorbers und eines Parabol-Sonnenkollektor in Kälte umgewandelt werden.




Bei der Schweizer Privatbank Pictet & Cie in Genf wurde Ende Juni 2008 die grösste Solarkühlungs-Anlage der Schweiz eingeweiht. Was im ersten Moment wie ein Widerspruch tönt, zeigt sich bei näherer Betrachtung als raffinierte Kombination, welche als erfolgsversprechendes Modell für die Zukunft gilt.

Das Ziel: geringere CO2-Emissionen

Auf dem Dach der Pictet & Cie in Genf befinden sich auf einer Fläche von 600 Quadratmetern 364 Solarpanels. Dies ist Rekord. Und eine wahre Innovation. Denn die Sonnenenergie erwärmt nicht nur das im Solarsystem zirkulierende Wasser, sondern ermöglicht dank eines einfachen Absorptionssystems die Kühlung der Räume. Die Solarkühlung ist für die Bank Pictet ein wichtiges Element, um langfristig Energie zu sparen und die CO2-Emissionen zu senken.

Aus warm wird kalt

Die mit Sonneneinstrahlung gewonnene Wärme kann nicht nur zur Erwärmung von Wasser oder zur Heizung von Räumen genutzt werden, sondern dank Absorptionsmaschinen auch zur Kühlung. Genau diesen Umstand nutzt die neue Solarkühlungs-Anlage bei Pictet & Cie in Genf - und dies im grossen Stil.

Für die Schweizer Privatbank Pictet & Cie mit Hauptsitz in Genf gehört es zu den erklärten Zielen, auf freiwilliger Basis die CO2-Emissionen in den nächsten Jahren zu senken. Aus diesem Grund wurde firmenintern eine Analyse der Ist-Situation erstellt, die als Grundlage für die zukünftigen Massnahmen dient. Eine Verminderung des CO2-Ausstosses will die Bank vor allem bei den Geschäftsreisen erreichen, indem sie mehr auf Reisen per Zug oder auf Videokonferenzen setzt. Ein anderer wichtiger Faktor ist die kontinuierliche Verminderung des Einsatzes von Erdöl und -gas zum Heizen und zum Kühlen der Gebäude.


Systembeschreibung der Solarkühlung

Vorteile des Systems:

* Die Anschaffungskosten für das Kälteaggregat sind wesentlich geringer als die Kosten für einen vergleichbaren Kompressor-Kühlschrank, der mit elektrischen Solarzellen betrieben wird (Euro 1.500,--)
* Das Kälteaggregat ist so konzipiert, dass es ohne großen Werkzeug-Aufwand in den betreffenden Ländern hergestellt werden kann. Wartungsarbeiten und Reparaturen können aufgrund des einfachen Aufbaus des Kälteaggregates vor Ort durchgeführt werden
* Die Isoliergehäuse defekter Kompressor-Kühlschränke, die in Entwicklungsländern als Zivilisationsabfall anfallen, können mit dieser Technologie wieder nutzbar gemacht werden
* Das System kann auch für größere Einheiten, z.B. Gemeinschafts-Kühlhäuser, ausgelegt werden
* Notkühlung bei unsicherer Elektrizitätsversorgung.

Zur Desorption wird der Behälter mit gesättigtem Zeolith für ca. 3 h in den Solarkollektor gehängt und dort auf Temperaturen von über 200 °C aufgeheizt. Nach einer anschließenden Abkühlzeit kann er wieder für einen Kühlvorgang eingesetzt werden. Damit auch Perioden mit geringer Sonnenstrahlung überbrückt werden können, sind mehrere Zeolithbehälter vorgesehen, die im desorbierten Zustand aufbewahrt werden und so als Kältespeicher dienen.

Zur Adsorption wird eine Patrone, die mit 2,5 kg Zeolith gefüllt ist, mit einem Kühlschrank bzw. dem darin befindlichen Verdampfer verbunden. Mit einer Hand-Vakuumpumpe wird die Luft aus dem System entfernt. Wenige Sekunden danach beginnt die Kälteerzeugung.
Über einen Zeitraum von 24 Stunden werden anschließend Lufttemperaturen innerhalb des Kühlschranks von –10…0 °C und für weitere 12 Stunden unterhalb von +5 °C erreicht.
Wenn der Zeolithbehälter mit Wasser gesättigt ist, wird er vom Verdampfer getrennt. Ein neuer Behälter wird angekoppelt und der Verdampfer mit Wasser gefüllt. Mit wenigen Pumpenhüben wird die Luft aus dem System entfernt und anschließend weitergekühlt.

Die Kosten für das Kälteaggregat sind mit deutlich weniger als 50% der Kosten anzusetzen, die man bei einem vergleichbaren Kompressor-Kühlschrank hat, der mit Photovoltaik betrieben wird und über Euro 1500,-- kostet.

Optimieren Sie Ihre Freizügigkeitsleistung durch die Wahl des richtigen Vermögensverwalters





Die Performance der Vermögensverwaltung spiegelt sich in der beruflichen Vorsorge direkt in der Rendite des Sparkapitals wider und verdient deshalb besondere Beachtung.

Angesichts der oft bedeutenden Vorsorgebeträge und langen Anlagehorizonte können kleine Unterschiede in der jährlichen Durchschnittsperformance des verwalteten Vorsorgekapitals beim Eintritt in den Ruhestand einen beachtlichen Unterschied ausmachen. So kann sich eine zusätzliche Verwaltungsperformance von 1,5% pro Jahr nach 25 Jahren aufgrund der Zinseszinsen in einer Zusatzperformance von 45% zu Buche schlagen.

Im Dreisäulensystem der Schweiz haben die Vorsorgenehmer kaum Einfluss auf die Wahl ihres Verwalters. Ausnahmen bilden die individuelle Vorsorge (Säulen 3a und b) sowie bestimmte Sonderfälle der beruflichen Vorsorge (BVG oder 2. Säule).

Gerade im Rahmen des BVG messen die Unternehmensleiter der Selektion der Pensionskassenverwalter nicht immer genügend Bedeutung bei. Diese bestimmt jedoch letztlich den Lebensstandard der Vorsorgenehmer im Rentenalter. Es gibt aber auch einen Bereich, in dem die Vorsorgenehmer eine Wahl treffen: nämlich bei der Freizügigkeitseinrichtung. Dabei geht es manchmal um einen substanziellen Teil ihrer Vorsorge, und ihre Wahl wird ihren künftigen materiellen Komfort mitbestimmen.

Die Freizügigkeitsleistung entspricht der Leistung, auf die der Versicherte Anspruch hat, wenn er eine Vorsorgeeinrichtung vor dem Eintritt eines Vorsorgefalls wie Ruhestand, Tod oder Invalidität verlässt. Aus verschiedenen Gründen kann es vorkommen, dass der Versicherte seine Freizügigkeitsleistung bei einer anerkannten Vorsorgeeinrichtung seiner Wahl anlegen muss.

Wer die Stelle wechselt, ein Unternehmen gründet, freiwillig oder unfreiwillig eine berufliche Pause einschaltet oder sich scheiden lässt, kann über einen Teil oder die Gesamtheit seiner Freizügigkeitsleistung entscheiden. Er wird sich dabei allerdings an die Freizügigkeitsverordnung (FZV) halten müssen. Diese sieht zwei Möglichkeiten vor: Eröffnung eines Freizügigkeitskontos bei einer Freizügigkeitseinrichtung oder Abschluss einer Freizügigkeitspolice bei einer Versicherungsgesellschaft oder einer öffentlich-rechtlichen Versicherungseinrichtung.

Mit einem Freizügigkeitskonto in Form eines Wertschriftenkontos kann der Vorsorgenehmer voll vom Verwaltungstalent einer Freizügigkeitseinrichtung profitieren, kommt ihm doch in diesem Fall die erzielte Performance vollständig zugute, während bei einer Pensionskasse die über dem BVG-Mindeszinssatz von zurzeit 2,75% liegenden Gewinne nicht unbedingt den Versicherten ausgezahlt werden. Die Pensionskasse kann nämlich die Überperformance den Reserven zuweisen, etwa um schlechte Ergebnisse bei ungünstigeren Finanzmarktbedingungen auszugleichen. Im Übrigen ist die Pensionskasse nicht verpflichtet, auf dem überobligatorischen Teil Zinsen zu zahlen.

Der Verzinsung dieses Teils der Vorsorge kommt somit hohe Bedeutung zu, denn sie beeinflusst den Endbetrag, auf den der Vorsorgenehmer Anspruch hat. Man vergleiche hierzu in der nebenstehenden Grafik die Entwicklung von zwei Pictet BVG-Indizes 2005 mit einem Aktienanteil von 25% bzw. 40% über einen Zeitraum von zehn Jahren im Vergleich zur historischen Verzinsung mit dem BVG-Mindestzinssatz.

Bei der Wahl einer Freizügigkeitseinrichtung sollte man verschiedene Faktoren berücksichtigen. Wie steht es mit dem Leistungsausweis der Einrichtung in Sachen Vermögensverwaltung? Gibt sie über ihre Anlagen transparent Auskunft? Dies sind wichtige Fragen, die man sich stellen sollte.

Es wäre jedoch von Vorteil, wenn die Einrichtungen, die Freizügigkeitsgelder verwalten dürfen, über mehr Freiheit bei der Vermögensallokation verfügen würden. Vielleicht wird das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV), das die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zur Verwaltung der Freizügigkeitsgelder sicherstellt, den Anstoss für eine Lockerung der geltenden Reglementierung geben.

Vorstellbar wäre etwa, dass die Freizügigkeitsstiftungen wie die Vorsorgeeinrichtungen Art. 59 BVV2 (Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge) für sich in Anspruch nehmen könnten, um von einer Erweiterung der in dieser Verordnung aufgeführten Anlagemöglichkeiten profitieren zu können. Die Vorteile neuer Verwaltungstechniken, z.B. der alternativen Verwaltung oder der Anlageinstrumente mit absoluter Rendite, könnten somit vollumfänglich genutzt werden. Dies würde es den Freizügigkeitsstiftungen ermöglichen, die risikoadjustierte Performance zugunsten ihrer Kunden zu optimieren. Für den Kunden wäre es dann noch wichtiger, den richtigen Verwalter zu wählen.

(2009, Pictet & Cie, Privatbankiers
Private Banking, Private Vermögensverwaltung, Institutionelle Vermögensverwaltung, Unabhängige Vermögensverwalter, Genf, Schweiz)

Dienstag, 17. März 2009

Montag, 16. März 2009